Nikolausgewinnspiel: Wir haben einen Gewinner!

Cover zu Teufelsfarbe

Hallo Ihr Lieben,

heute darf ich Euch mitteilen, dass sich einige von Euch an unserem Gewinnspiel zu Nikolaus beteiligt haben. Die richtige Antwort hieß natürlich “Waidpflanze”.

Heutzutage ist die Waidpflanze auch unter dem Namen “Indig” bekannt. Indigo ist dabei auch die Bezeichnung der Farbe, die zum Beispiel den Jeansstoff blau färbt. Ihr seht, heutzutage ist die Waidpflanze nicht mehr teuflisch! 😉

Zu den Hintergründen

Heutzutage weiß man, dass die Stoffe zerfressende Wirkung aufgrund einer chemischen Reaktion entsteht. Färber haben zur Aufbereitung der Farben häufig mit Urin gearbeitet, das wiederum erzeugte in Verbindung mit der Waidpflanze eine Säure, welche die Kraft hatte, Stoffe zu zerfressen.

Möchte man heute die Farbe Indigo verwenden, wird sie zumeist synthetisch gewonnen. Der Stoff, der mit Hilfe der Waidpflanze erzeugt wurde hieß Indican. Er war jedoch nicht blau sondern zunächst gelb. Nach der Oxydation musste er auch noch gegärt werden um tatsächlich zum Indigoblau zu werden.

Nun möchte ich Euch nicht länger mit den chemischen Grundlagen der Färberkunst unterhalten, sondern nur noch darauf hinweisen, dass auch die beliebte Redewendung “blau machen” auf den Herstellungsprozess der Farbe zurückgeht.

Nun ist es endlich soweit, ich durfte auslosen.

Wir haben einen Gewinner!!!

Ein Exemplar von “Teufelsfarbe” geht an Andreas Leber aus Lemgo.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen.

Für alle die dieses Mal kein Losglück hatten, sei angemerkt, das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt.

Für all Jene, die interessiert, worum es in “Teufelsfarbe” von Ivonne Hübner geht, hier der Klappentext:

“Teufelsfarbe wurde im 16. Jahrhundert das aus der Waidpflanze gewonnene Blau genannt. Es würde Stoffe zerfressen und Unglück bringen, hieß es. Ausgerechnet diese Pflanze will Bauer Christoph Rieger aber anbauen. Und reich will er damit werden, denn die Farbe ist gefragt.

Gegen den Willen seiner Familie und zum Entsetzen der Gemeinde nimmt der Sonderling ein als Hexe verschrienes Mädchen zur Frau, um sich mit deren Mitgift seinen Traum zu ermöglichen. Zu spät erkennt er die Konsequenzen, die sein Vorhaben nach sich zieht …

Christophs Geschichte basiert auf einem realen Fall, der sich am 25. April 1510 in der Gemeinde Horka zugetragen hat.”

Anbei auch noch die Leseprobe, für Alle, die jetzt neugierig geworden sind:

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.